Ab 1800 begannen Impfkampagnen gegen Pocken. Impfungen wurden von 1818 bis 1844 dokumentiert, einschließlich der Erfolge und Misserfolge. Alle Kinder bis zu einem Jahr wurden unabhängig von ihrer Konfession geimpft.
Mehrere Ärzte und Chirurgen wirkten in Großebersdorf, darunter Joseph Grestl und Dr. Leopold Peschl. Dr. Peschl war von 1927 bis 1965 Gemeindearzt und wurde für seine Verdienste geehrt. Die ärztliche Versorgung war während des Ersten Weltkriegs und nach dem Krieg stark eingeschränkt.
Die Behandlung von Krankheiten erfolgte oft durch die Familie mit traditionellen Hausmitteln. Votivgaben und Gebete waren gängige Praktiken zur Dankbarkeit für Genesung. Die medizinische Versorgung war oft von der sozialen Schicht und finanziellen Möglichkeiten abhängig.



Siegel von Ernst Schuender